Homepage - Naturschutzzentrum Niederspree

 

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Nach dem Tod ihres Vaters, Friedrich von Martin, erbte Frau Else Thiel 1915 einen Teil des Rittergutes Spree. An sie fiel Niederspree mit 727 ha, das zu 60% aus Wald und 40% aus Teichen besteht.
Das herrschaftliche Gutshaus - im Volksmund Schloss genannt - wurde 1919 errichtet. Ein Jahr später zog Hauptmann Helmut Thiel, der Gatte der Besitzerin, Generalbevollmächtigte des Gutes und Landesfischereimeister für Schlesien mit seiner Familie in das Gutshaus ein. 1925 erfolgte ein Anbau an das Schloss.
Im Februar 1945 floh die Besitzerin vor den herannahenden feindlichen Armeen.
Die Bodenreform vom Oktober 1945 forderte die entschädigungslose Enteignung.
Niederspree wurde nun vom Teichwirt Seiler verwaltet, war bis 1957 Forstschule und wurde bis ungefähr 1974 als Unterkunft für Piloten des Flugplatzes Rothenburg genutzt.
Bis 1989 diente das als "Seeschlösschen" bezeichnete Haus als Erholungsheim für Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit.
Zum Weltumwelttag 1990 wurde das "Naturschutzzentrum Schloss Niederspree" eröffnet.
 
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